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Flugzeugkonzept HYDRA auf Platz 1 der DLR Design Challenge 2026

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1. Platz bei der DLR Design Challenge 2026: Entwurf der TU Berlin – HYDRA


Hydra ist ein grundlegend neu konzipiertes Demonstratorflugzeug für die zukünftige Wasserstoffflugzeugtechnologie, das die experimentelle Validierung von hybriden elektrischen Antriebssystemen unter realen Flugbedingungen ermöglicht. Durch eine modulare Architektur mit austauschbaren Antriebsstrangcontainern können Brennstoffzellen und Wellenleistungsturbinen mit Generatoren innerhalb eines Arbeitstages schnell gewechselt werden. Die gemeinsame Flugzeugzelle integriert flüssigen Wasserstoff als Primärenergiequelle, Batterien als unterstützende Speicher und Elektromotoren im Rahmen des Distributed Electric Propulsion (DEP)-Konzepts, inklusive eines Flügelspitzenpropellers zur Verbesserung der Aerodynamik. Die modulare Gestaltung erlaubt Flugtests nahe der Flugleistungsgrenzen – insbesondere zur Untersuchung der Leistungsdynamik und des Wärmemanagements – und dient der Validierung theoretischer Modelle sowie der Entwicklung zukünftiger Zertifizierungskriterien. Hydra bildet somit eine zentrale Plattform für die Forschung und Entwicklung nachhaltiger, emissionsfreier Flugtechnologien.

Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat dem Team der TU Berlin mit seinem Konzept HYDRA den ersten Platz der zehnten DLR Design Challenge verliehen. Bei der Abschlussveranstaltung am 20. August 2026 am DLR-Standort Hamburg-Finkenwerder präsentierten 16 Studierendenteams ihre Entwürfe vor einer Fachjury.

Die Aufgabe: ein vollständig neues Kleinflugzeug entwickeln, das als fliegender Versuchsträger für Technologien der zukünftigen Luftfahrt dienen kann. Das Flugzeug sollte so praxisnah ausgelegt sein, dass es bereits in den kommenden Jahren gebaut und erprobt werden könnte.

Um die Marktreife von Technologien für den Einsatz in kommerziellen Verkehrsflugzeugen ab dem Jahr 2050 voranzutreiben, sollten die Studierenden mit ihrem Konzept eine flexible Forschungsplattform entwerfen, mit der sich unterschiedliche Technologien unter realen Flugbedingungen untersuchen lassen. Dabei galt es, zunächst zukunftsrelevante Technologien zu identifizieren und zu überlegen, wie deren Erprobung im Testflugzeug einen Zusatznutzen bringen kann. Ein modularer Aufbau sollte es ermöglichen, unterschiedliche Systeme und Antriebe mit möglichst geringem Aufwand zu erproben.

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Credit: TU Berlin/HYDRA

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