Impressionen aus der Luft

Dass Berlin und Brandenburg einiges zu bieten haben, sieht man auch von oben. Luftbild-Fotograf Wolff Glaeser on Helicolor-Luftbild-Ost hat die schönsten Impressionen der Hauptstadtregion eingefangen.

Kontakt zum Fotografen:

Helicolor-Luftbild-Ost GmbH
Wolf Glaeser
Mittelstraße 9
12529 Schönefeld

Tel.: +49 30 672 95 46
Fax: +49 33767 30 957

E-Mail: info@helicolor-luftbild-berlin.de
Internet: www.helicolor-luftbild-berlin.de

Die brandenburgische Spargelstadt ist in diesem Jahr Gastgeber der Landesgartenschau. Vom 14. April bis zum 31. Oktober laden Blumen, kulinarische Highlights und Musikstars dazu ein, die historische Altstadt von Beelitz neu zu entdecken. Dafür wurde die Festwiese zwischen Altstadt und Nieplitz zu einer Parklandschaft mit einem Meer aus Lilien, Tulpen & Co. umgestaltet. Das 15 Hektar große Gelände bietet bunt bepflanzte Straßen, prächtige Blumenhallen und jede Menge (Spiel-)Platz für Familien.

Über 1,5 Millionen Pflanzen wurden für die diesjährige Landesgartenschau in die Erde gebracht. Viel Grün gibt es beispielsweise im Andachtsgarten, in den Mustergärten sowie in den zahlreichen Beetanlagen und Kübelpflanzen zu entdecken. Die Hallenschauen finden in der Pfarrkirche St. Marien-St. Nikolai statt und zeigen im vierzehntägigen Rhythmus insgesamt vierzehn verschiedene Blumenschauen.

Zwischen Narzissen, Stiefmütterchen und Ranunkeln verwöhnen raffinierte Köche die Besucher mit regionalen Spezialitäten aus Spargel, Kartoffeln, Kürbis, Wild sowie Aal und Zander aus dem Seddiner See. Für leuchtende Kinderaugen sorgt der 6.000 m2 große Abenteuerspielplatz mit Rutschen, Wasserspielen sowie Kletter- und Matschanlagen. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren ist übrigens kostenfrei.

Besondere Momente lassen sich auf der Veranstaltungsbühne erleben: So werden in den kommenden Wochen unter anderem noch Chris de Burgh, Helge Schneider, Big Band & Max Mutzke sowie Santiano Konzerte auf dem Festspielareal geben.

Alle Informationen zu den Hallenschauen und Veranstaltungen sowie den Tickets und zur Anfahrt finden sich auf der Website der Landesgartenschau: https://laga-beelitz.de/landesgartenschau/

 

Die Aufnahme von Beelitz und dem LAGA-Gelände wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Leben, Arbeiten und Entspannen – das lässt sich in der Schlossanlage Wiesenburg auf einzigartige Weise miteinander verbinden. Das etwa 50 km südwestlich von Potsdam gelegene Schloss beherbergt heute Wohnungen, Büros und Ateliers und bietet mit seinen verschiedenen Gemeinschaftsräumen und der Schlossterrasse ein besonderes Ambiente. Während das Innere des Schlosses nicht allgemein zugänglich ist, lädt der öffentliche Schlosspark zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

Die Wurzeln der Schlossanlage gehen auf eine mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Schloss und Park immer wieder erweitert und umgestaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss als Schule und später als Internat genutzt. Damit waren zahlreiche Umgestaltungen im Inneren des Schlosses verbunden. So wurde beispielsweise die Schlosskapelle als Fernsehraum genutzt, der Gartensaal wurde zur Aula umfunktioniert und der Rittersaal zu Duschräumen umgebaut. 1998 erwarben private Investoren das Schloss und führten umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. So gehen beispielsweise die heutigen Außenfassaden des Schlosses auf das 19. Jahrhundert zurück. Im Jahr 2003 wurden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen und die neuen „Schlossherren“ konnten Ihr Domizil beziehen.

Der Schlosspark Wiesenburg: Eine Perle des Fläming

Nur wenige Treppenstufen trennen das Schloss mit seiner Schlossterrasse vom weitläufigen Schlosspark. Der rund 110 Hektar große Park steht aufgrund seines reichen Bestandes an ausländischen Gehölzen seit 1982 unter Denkmalschutz. Er wurde um die Mitte des 19. Jahrhundert angelegt und ist im vorderen Teil der Gartenarchitektur königlicher Zeiten nachempfunden. Symmetrisch angelegte und präzise geschnittene Hecken begleiten den Besucher in die Weitläufigkeit des hinteren Parkteils. Dort laden drei kleine Seen und ein prachtvoller Baumbestand mit Anpflanzungen aus Westeuropa, Amerika, Japan und China zum Verweilen ein. Einige Bäumen sind über 400 Jahre alt und haben einen Umfang von mehr als fünf Metern. Die Zypressen- und Zedernarten, die Magnolien und Azaleen verleihen dem Park seinen fremdländischen Charme.

Der Schlosspark Wiesenburg grenzt an den Naturpark Hoher Fläming mit seinen kilometerlangen Wanderwegen an. So führt unter anderem der Kunstwanderweg an zahlreichen Kunstwerken und Installationen wie dem Baumsofa vorbei.

Einen ersten Eindruck vom Schlosspark Wiesenburg vermittelt ein kurzer Film des Parkfördervereins Wiesenburg e.V.: https://youtu.be/QXJC8SuWiAE

 

Die Aufnahme der Schlossanlage Wiesenburg wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Neue Voraussetzungen beeinflussen maßgeblich die ILA Berlin 2022. Der Vollbetrieb am BER, weniger Platz und nicht zuletzt Corona bringen Veränderungen mit sich. Dennoch ist eines klar: Die Ausstellung großer und kleiner Flugzeuge, ziviler und militärischer Maschinen sowie ein Flugprogramm sind auch in diesem Jahr zentrale Elemente der ILA Berlin.

Seit 2012 lockt die ILA Berlin im zweijährigen Rhythmus Aussteller, Fachbesucher und Zuschauer nach Selchow auf das Messegelände Berlin ExpoCenter Airport. Die Vorbereitungen für die ILA Berlin 2022 sind bei den Veranstaltern, Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) und Messe Berlin, in vollem Gange. Unter dem Motto „Pioneering Aerospace“ öffnet die ILA vom 22. bis zum 26. Juni 2022 ihre Tore und wird zum Schauplatz zukunftsweisender Technologien und nachhaltiger Luftfahrt.

Damit findet die größte Luftfahrtmesse Deutschlands nach der coronabedingten vierjährigen Zwangspause erstmals neben dem Vollbetrieb am BER statt. Das Flugprogramm muss sich in den vollen Sommerflugbetrieb des Hauptstadtflughafens eingliedern. Kein leichtes Unterfangen. Pro Tag soll es drei bis vier ausgewählte Vorführungen geben. Kunstflugstaffeln und die Darbietungen historischer Flugzeuge sind unter den neuen Voraussetzungen leider nicht mehr möglich. 

Die Corona-Pandemie hat vor allem auf den Zugang zum Messegelände Einfluss: So wird es vor Ort sowohl an den Fachbesucher- wie auch an den Publikumstagen eine Höchstteilnehmerzahl von 10.000 Personen pro Tag geben. Darüber hinaus können Tickets nur noch online über den Ticketshop erworben werden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die ILA Berlin 2022 wird anders. Denn auch die Voraussetzungen für die Durchführung der Messe und die Rahmenbedingungen in der Luftfahrt sind andere geworden.

 

Die Aufnahme des Geländes der ILA Berlin aus dem Jahr 2018 wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

 

Vor über 100 Jahren entstanden die berühmten Beelitzer Heilstätten. Heute können Sie in luftiger Höhe auf dem über 700 Meter langen Baumkronenpfad in die Geschichte der ehemals größten Lungenheilstätte Deutschlands eintauchen. Eine Stahl- und Holzkonstruktion führt die Besucher in rund 20 Metern Höhe an den denkmalgeschützten Gebäuden vorbei und bietet einen eindrucksvollen Blick über die malerische Parkanlage.

Der Baumkronenpfad überquert in seinem Verlauf die Ruine des 1945 durch einen Brand zerstörten Pavillons B IV der Frauen-Lungenheilstätte. Hier sind die Relikte des sogenannten „Alpenhauses“ zum Greifen nah. Informationstafeln entlang des Pfads informieren über die Geschichte der Heilstätte mit seinen verschiedenen Gebäuden und die Vielfalt der Gewächse in der weitläufigen Parkanlage.

Spannende Entdeckungen – auf und unter dem Baumkronenpfad

Einst sollten sich in Beelitz die Arbeiter der Reichshauptstadt Berlin von der damals grassierenden Tuberkulose erholen. Nach dem zweiten Weltkrieg dienten die nutzbaren Gebäude der sowjetischen Armee als Krankenhaus. Nach deren Abzug im Jahr 1994 fiel das Areal dem Vandalismus zum Opfer. Die unterschiedliche Nutzung der Gebäude und die vielen Besucher haben sichtbare Spuren in dem Gelände hinterlassen. Der besondere Charme entsteht vor allem dadurch, dass die Natur sich Teile der Gebäude zurückerobert hat.

Ein besonderes botanisches Highlight verdankt der Baumkronenpfad der schwärzesten Stunde in der Geschichte der Beelitzer Heilstätten: 1945 lieferten sich die Armee Wenk und die Rote Armee heftige Kämpfe auf dem Areal. Dabei geriet das „Alpenhaus“ in Brand. Die aufsteigende Asche wurde jedoch durch einsetzenden Regen zurück auf die Dachkonstruktion gedrückt. Auf der dadurch entstehenden mineralreichen Schicht wuchs über Jahrzehnte ein Kiefern-Dachwald. Damit wachsen die Bäume dort trotz der spärlichen Wasserversorgung und dem geringen Erdreich teilweise seit mehr als 70 Jahren. Mittlerweile halten mit ihren Wurzeln die Decke des „Alpenhauses“.

Besonderheiten wie diese haben dazu beigetragen, dass die Beelitzer Heilstätten heute einer der meistfotografierten Orte Deutschlands sind. Viele international bekannte Filme wurde dort gedreht, unter anderem Der Pianist, Operation Walküre, Hotel Adlon und Street Dance.

Informationen zu Preisen und Öffnungszeiten des Baumkronenpfads sowie zu Führungen durch die verschiedenen Gebäude auf dem Areal finden Sie unter: https://baumundzeit.de/.

 

Die Aufnahme des Baumkronenpfads Beelitz-Heilstätten wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

 

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Hauptstadtregion befindet sich gleich um die Ecke von Potsdam und Berlin. Die Stadt Werder lockt mit ihrer historischen Altstadt, den Obst- und Weinbauplantagen und den vielfältigen Wassersportangeboten jedes Jahr hunderttausende Gäste an. Von großstädtischer Hektik ist dort nichts zu spüren. Die Inselstadt verbreitet Ruhe und Beschaulichkeit.

Spannende Entdeckungen – zu Fuß und auf dem Wasser

Verwinkelte schmale Gassen und liebevoll sanierte Obstzüchter- und Fischerhäuser geben der Inselstadt ein ganz besonderes mediterranes Flair. Bereits aus der Ferne sind die Heilig-Geist-Kirche und die restaurierte Bockwindmühle ein echter Blickfang. Die Heilig-Geist-Kirche mit ihrem 45 Meter hohen Turm gilt als eines der Wahrzeichen von Werder. Weiterhin prägend ist die Bockwindmühle auf dem Mühlenberg. Nach einem Brand wurde diese aufgrund des hartnäckigen Engagements der Einwohner 1987 wieder aufgebaut und bietet seitdem einen herrlichen Blick über die Dächer der Stadt bis hin zur Havel.

Auf dem Trockenen muss in Werder niemand sitzen. Die Inselstadt ist umgeben von der Havel und zahlreichen Seen. Dort können Besucher Kanus, Kajaks, Motorboote, oder Segelyachten ausleihen. Neben den traditionellen Wassersportarten wie Rudern und Segeln bietet Werder auch Möglichkeiten zum Surfen, Wasserski fahren und Paragliding.

Obstkammer, Baumblütenfest und Weinbau: Eine Stadt mit vielen Facetten

Im Frühjahr führt eine Wanderung auf dem Panaromaweg Werderobst vorbei an den in voller Blüte stehenden Obstbäumen, die die Obstplantagen in ein Meer aus weiß und rosa tauchen. Im Sommer und Herbst sind die Bäume dicht mit Früchten behangen.

Die Tradition des Obstanbaus reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1879 bewarben die Obstbauern ihre Früchte und Produkte erstmals im Rahmen des Baumblütenfestes. Seitdem können Besucher den leckeren Obstwein der Werderschen Obstbauern immer in der Woche um den ersten Mai herum probieren. Das Baumblütenfest gilt heute als eines der größten Volksfeste Deutschlands.

Das milde Klima, die sandigen Böden und viel Sonnen wirken sich nicht nur auf den Anbau von Obst, sondern auch auf den Weinanbau positiv aus. Seit 1985 gedeihen auf dem Wachtelberg auf einer Fläche von rund fünf Hektar unter anderem Rebsorten wie Müller-Thurgau, Regent und Dornfelder.

 

Die Aufnahme der Inselstadt Werder wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Am Rande der Stadt Bad Belzig liegt auf dem Bricciusberg die Festungsanlage Burg Eisenhardt. Sie gilt als größte Höhenfestung Norddeutschlands. Die imposante Anlage ist von einem dichten Netz an Wanderwegen umgeben, die so manche Skurrilität bereithalten: So befindet sich dort der Mittelpunkt der ehemaligen DDR und das höchste Gipfelkreuz Brandenburgs.

Die Burg wurde erstmals 997 urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage immer wieder verändert. So wurde sie unter anderem zu einer modernen Festung mit Hakenbüchsen und Rondellen ausgebaut und erhielt fürstliche Wohnunterkünfte. Von 1991 bis 2008 wurde die Burg Eisenhardt umfassend saniert. Heute beherbergt sie unter anderem eine Chocolaterie, eine Außenstelle des Standesamtes Bad Belzig, eine Bibliothek sowie ein Hotel. Das Heimatmuseum befindet sich im spätgotischen Torhaus der Burganlage und informiert insbesondere über die Geschichte der Burg, die Landwehrschlacht bei Hagelberg und über historisches Handwerk.

Burg Eisenhardt ist zudem immer wieder Zentrum kultureller Veranstaltungen: Ritterspektakel mit gewandten Musikern, Künstlern, Handwerkern und Händlern geben Einblick ein vergangene Lebenswelten. Darüber hinaus finden im Innenhof der Burganlage regelmäßig Open-Air-Konzerte – beispielsweise von der Band Keimzeit – statt.

Informationen zur Burg Eisenhardt und den vielfältigen Erlebnissen in und um die Anlage finden Sie unter: https://www.burgeisenhardt.de/

 

Die Aufnahme der Burg Eisenhardt wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Seit der Wiedervereinigung hat sich Waltersdorf in der Brandenburger Gemeinde Schönefeld zu einem Ortsteil entwickelt, der über eine moderne Infrastruktur verfügt. Vor allem durch sein Gewerbegebiet „Einrichtungscenter Waltersdorf“ ist der Ortsteil überregional bekannt. Seit der Eröffnung des Flughafens BER gehören auch die Flugzeuge zum Stadtbild. Denn die Einflugschneise verläuft unmittelbar über dem Gewerbegebiet, dass mit seinen dort ansässigen Einzel- und Großhändlern jährlich rund sieben Millionen Kunden anlockt.

Mit der politischen Wende begann ab 1990 die Veränderung der ehemaligen Agrargemeinde Waltersdorf hin zu einem gut florierenden Gewerbepark, der neben Dienstleistungs- und Handelsarealen auch Büro-, Ausstellungs- und Lagerflächen bietet. 1993 öffneten die ersten Unternehmen ihre Türen. Heute bieten Höffner, IKEA, Kibek, Media Markt, Metro und Smyths Toys sowie viele andere rund 2.000 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz. Auch Luftfahrtunternehmen finden sich in dem kleinen Ortsteil: So betreibt das auf Weiterbildungen und Umschulungen spezialisierte Berufsfortbildungswerk (bfw) in Waltersdorf eine moderne Lehrwerkstatt.

Auch im historischen Dorfkern von Waltersdorf spiegelt sich der Aufschwung wieder: Um die Dorfkirche herum entstanden ein neues Ortszentrum, der Gemeindehof, ein Bürohaus sowie neue Wohnungen. Waltersdorf ist damit nicht nur ein attraktiver Ort für einen Einkaufsbummel, sondern auch ein florierender und familienfreundlicher Platz zum Leben.

Die Aufnahme des Einrichtungscenters Waltersdorf wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Im November endete die Online-Erörterung zu den Einwendungen gegen die geplante Gigafactory von Tesla in Grünheide. Damit laufen die letzten Prüfungen vor Erteilung der Gesamtgenehmigung. Zwar legt das brandenburgische Umweltministerium keinen Zeitpunkt für eine Entscheidung fest, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hält es jedoch Medienberichten zufolge für realistisch, dass das erste Auto noch in diesem Jahr vom Band rollt.

Das Testband hat Tesla bereits probeweise angeschaltet: Die vorliegenden vorzeitigen Zulassungen für die einzelnen Bauabschnitte erlauben es, eine begrenzte Anzahl von Testkarossen herzustellen. So sollen die Anlagen und Fertigungsprozesse in der Roboterfertigungsstraße, der Gießerei und der Lackiererei getestet werden. Die dabei produzierten Teile dürfen aber nicht verkauft werden.

Liegt die finale Genehmigung vor sollen in einer Ausbaustufe bis zu 500.000 Autos pro Jahr von den 12.000 Mitarbeitern hergestellt werden. Hinzu kommen weitere 2.000 Arbeitsplätze in der geplanten Batterie- und Recyclingfabrik.

Tesla verzichtet auf Milliarden-Förderung

Ende November überraschte der Autobauer mit der Mitteilung, er werde beim Bau seiner Batteriefabrik auf die staatliche Förderung in Höhe von 1,135 Mrd. Euro verzichten. Einen entsprechenden Förderantrag hatte das Unternehmen ohne Angaben von Gründen zurückgezogen, obwohl die EU die Förderung bereits genehmigt hatte und der Förderbescheid durch das Bundeswirtschaftsministerium weitgehend vorbereitet war. An seinen Planungen für den Bau der Batterie- und Recyclingfabrik will der Autobauer aber auch ohne staatliche Fördermittel festhalten.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Alle Jahre wieder fällt mit dem Black Friday der offizielle Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. Doch nicht erst in diesem Jahr zeigt sich, dass die Kunden schon lange vorher auf der Suche nach Inspirationen und Angeboten sind. Obwohl der Oktober oft ein Synonyme für Kürbisschnitzen ist, ist der Monat auch der inoffizielle Beginn des Weihnachtsgeschäftes. Gekauft wird dabei nicht nur Vor-Ort, sondern immer häufiger Online. Der E-Commerce-Markt wird dabei von Amazon dominiert.

Um das höhere Bestell- und Lieferaufkommen in der Weihnachtszeit bewältigen zu können, stellt Amazon über 10.000 Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft in Deutschland ein. Diese werden sowohl in Logistik-, Sortier- und Verteilzentren eingesetzt. Sie unterstützen dir rund 19.000 Mitarbeiter an den deutschen Amazon-Standorten beim Kommissionieren, Verpacken und Ausliefern der Bestellungen.

Eines der Amazon-Logistikzentren befinden sich seit Herbst 2019 im brandenburgischen Kiekebusch. In dem circa 34.000 Quadratmeter großen Sortierzentrum kommen Pakete aus ganz Europa an. In Kiekebusch werden die Waren nach Postleitzahlen sortiert, bevor sie in die Verteilzentren kommen, von wo aus sie an die Kunden versendet werden.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Wer am Flughafen BER startet oder landet, kann sie kaum übersehen: Die Großbaustelle des Klärwerks Waßmannsdorf. Seit 2017 wird die Anlage für mehrere hundert Millionen Euro umfangreich erweitert, nachgerüstet und modernisiert. Die Baumaßnahmen sind notwendig, um die mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in Berlin und Brandenburg einhergehende zunehmende Abwassermenge auf höchstem Niveau reinigen zu können.

In einem ersten Schritt erfolgte zwischen 2017 und 2019 der Bau eines Mischwasserspeichers. Dieser riesige „Abwasserparkplatz“ fasst 50 Millionen Liter Abwasser – so viel wie kein anderer seiner Art in einem deutschen Klärwerk. Bis Jahresende 2021 werden zusätzliche Beckenlinien sowie eine Prozesswasserbehandlungsanlage in den regulären Betrieb gehen. Bis 2025 sollen auch die Bauarbeiten an der vierten Reinigungsstufe und der Klärschlammverwertungsanlage abgeschlossen sein. Damit wird das Klärwerk Waßmannsdorf zu einem der größten und modernsten Kläranlagen Deutschlands.

Vom Rittergut zur Großkläranlage

Wussten Sie, dass sich das Klärwerk auf einem ehemaligen Rittergut befindet? Im Jahr 1890 erwarb die Gemeinde Rixdorf das 600 Hektar große Rittergut Waßmannsdorf, um dort künftige Rieselfelder anzulegen und diese zur Entsorgung ihres Abwassers zu nutzen. Damit begann die dynamische Standort- und Technikgeschichte, die bis heute andauert.

 

Die Aufnahme des Klärwerk Waßmannsdorf wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Seit 2012 lockt die ILA Berlin im zweijährigen Rhythmus Aussteller, Fachbesucher und Zuschauer nach Selchow auf das Messegelände Berlin ExpoCenter Airport. Im Moment liegen die drei festen Hallen still dar, doch die Vorbereitungen für die nächste ILA Berlin sind bei den Veranstaltern, Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) und Messe Berlin, längst angelaufen. Die Zukunft der Messe war in den vergangenen Monaten ein großer Diskussionspunkt. Verschiedenste Veranstaltungsorte wurden geprüft. Letztlich war man sich einig: Die Ausstellung kleiner und großer Fluggeräte sowie die Flugshow sind zentrale Elemente der ILA Berlin und das Berlin ExpoCenter Airport bietet beste Voraussetzungen, die Highlights der Messe auch 2022 zu präsentieren.

Die Entstehung des Berlin ExpoCenter Airport

Am 18. August 2011 fiel der erste Spatenstich für das 250.000 m2 große Messegelände am Rande des Flughafens BER. Das Veranstaltungsareal liegt unmittelbar neben der Südbahn des Flughafens und ist über die Rollbahn Bravo mit diesem verbunden. Viele Freiflächen für die Präsentation von Fluggeräten aller Größen und Kategorien, drei feste Hallen ohne Säulen, ein eigener Tower für die Veranstaltungsleitung sowie eine große Kapazität an Parkplätzen zeichnen das Messegelände aus.

Initiiert wurde es von der Messe Berlin und der ZukunftsAgentur Brandenburg (heute Wirtschaftsförderung Brandenburg), die bis 2019 gemeinsam auch Gesellschafter des Areals waren. Vor rund zwei Jahren übernahm der Flughafen Berlin Brandenburg die Flächen und sicherte damit die Zukunft des Standortes. Zwischen den Messen kann die Flughafengesellschaft das Gelände nunmehr auch anderweitig nutzen.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Bis in weite Ferne leuchtet er: der letzte erhaltene Sendemast auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen. Zusammen mit den alten Sendehäusern erinnert er an den Ursprung des Rundfunks in Deutschland. Am 22. Dezember 1920 wurde dort mit einem Weihnachtskonzert die erste Rundfunksendung Deutschlands ausgestrahlt. Ein Großteil der Gebäude und technischen Anlage auf dem Areal stehen heute unter Denkmalschutz.

Ab 1911 wurden auf dem 130 Hektar großen Areal des Funkerbergs die ersten Sendeanlagen und eine Funkerkaserne errichtet. Das erhaltene Senderhaus 1 ist heute das älteste Senderhaus Deutschlands. Durch die rasante Entwicklung des Rundfunks zu Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich auch das Funkerberg-Gelände rasant. Innerhalb weniger Jahre kamen zwei weitere Sendehäuser und zahlreiche Antennenanlagen hinzu.

In seiner Blütezeit standen über 20 Sendemasten und Sendetürme auf dem Funkerberg. Das Herzstück bildete der 243-Meter hohe Mittelturm. Obwohl die Ingenieure und Erbauer in der Planung den Winddruck auf den Turm berücksichtigt hatten, stürzte dieser 1972 bei einem Orkan ein. Danach waren auch die umgebenden 210-Meter hohen Masten praktisch unbrauchbar und wurde durch Sprengung entfernt. Der einzige noch stehende Sendemast, der Mast 17, ist heute das älteste Relikt deutscher Rundfunkgeschichte.

1949 gingen die Gebäude an die Deutsche Post über, die den Sendebetrieb auf dem Funkerberg noch bis 1997 ermöglichte. Danach standen die Gebäude teilweise leer. 2006 erwarb die Stadt Königs Wusterhausen das Areal und trug damit unter anderem zum Erhalt des Sender- und Funktechnikmuseums bei. Die Fläche zwischen Funkerberg und Schulweg wurde zu einem attraktiven Wohngebiet ausgebaut. 2011 erwarb ein Investor das Mannschaftsgebäude und die ehemalige Reithalle auf dem Funkerberg, sanierte diese und schuf darin 71 Eigentumswohnungen.

Der einzige noch aktive Sendestandort auf dem Funkerberg ist heute ein 67 Meter hoher Mobilfunkturm, der 1994 errichtet wurde und auch den UKW-Sender HitRadio SKW überträgt.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Trotz der Corona-bedingten Ausnahmesituation bringt die Sommerferienzeit auch in diesem Jahr vor allem eines mit sich: Staus und lange Blechlawinen auf den Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen. Neben Tagesausflügen und Kurztrips stehen Heimat- und Camping-Urlaub in diesem Jahr hoch im Kurs, was sich auf Deutschlands Fernstraßen deutlich bemerkbar macht. Die Anzahl der Staus und Staukilometer ist nach aktuellem Stand vergleichbar mit dem Jahr 2019. Schuld ist unter anderem die Vielzahl an Baustellen: Aktuell wird auf Deutschlands Autobahnen an über 850 Stellen gearbeitet.  

Deshalb gilt: Planen Sie auf der Autobahn derzeit besser etwas mehr Zeit und Geduld ein. Wer kann, meidet am besten die Spitzenzeiten: Freitagnachmittag, Samstag vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag und Sonntagnachmittag. Starten Sie stattdessen besser unter der Woche oder in den frühen Morgen- und späteren Nachmittagsstunden.

Denken Sie in diesem Jahr insbesondere auch daran, sich vor der Abfahrt über die unterschiedlichen Corona-Reglungen der jeweiligen Bundesländer zu informieren.

So machen Sie das Beste aus dem Stau

Wenn der Verkehr stockt oder sogar gänzlich zum Erliegen kommt, wird der Weg von oder zur Arbeit oder die Fahrt in den Urlaub schnell zum Stimmungskiller. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie die Langeweile im Stau bekämpfen:

  • Der Tag ist vollgestopft mit Terminen und Verpflichtungen, da bleibt kaum Zeit für ein längeres Gespräch. Mit einer Freisprecheinrichtung können Sie dies nachholen und die Wartezeit für den Austausch mit Freunden und Familie nutzen.
  • Schmieden Sie Pläne! Welche Termine stehen an? Was möchten Sie erledigen? Was wollen Sie am Wochenende unternehmen?
  • Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie ein Hörbuch auf CD oder eine längere Reportage im Radio.
  • Schauen Sie der Wahrheit ins Gesicht: Bis Weihnachten sind es nicht einmal mehr sechs Monate. Warum nicht im Stau schon einmal darüber nachdenken, über was sich die lieben Verwandten in diesem Jahr freuen könnten.
  • Lassen Sie Ihrer Wut über den Stau freien Lauf. Schließen Sie die Fenster und machen Sie Ihrem Ärger über die Verzögerung Luft.

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Bei allem Unmut über einen Stau, denken Sie daran, die Rettungsgasse zu bilden – und zwar bereits dann, wenn der Verkehr stockt und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so geht’s: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrer im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte freimachen.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.