Aktuell

Projekt ALADIN startet im Februar – Katastrophenschutz mit Hilfe von mobilen 5G-Netzen

Im Rahmen des 5x5G-Förderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) startet das Projekt ALADIN (Advanced Low Altitude Data Information System), nach der offiziellen Förderurkunden-Übergabe durch Bundesverkehrsminister Andres Scheuer, im Februar in seine dreijährige Laufzeit.

Innerhalb des von der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) initiierten Vorhabens soll ein 5G-basiertes System zur mobilen Aufklärung, Überwachung, Absicherung und Lageerfassung sowie zur Steuerung von unbemannten Einsatzgeräten (Drohne mit bis zu 8h Flugzeit, autonomes Löschfahrzeug) in Katastropheneinsätzen entwickelt werden.Der Schwerpunkt des Vorhabens ist die sichere Waldbrandbekämpfung durch ein bedarfsgerechtes, nomadisches, also lokales und temporäres, 5G-Netz mit Satellitenanbindung, das Einsatzkräfte und Einsatzmittel auf dem Flugplatz Schönhagen in Brandenburg vernetzt.

Das Konsortium besteht neben der TH Wildau aus dem Fraunhofer-Institut für offenen Kommunikationssysteme FOKUS aus Berlin, der Stadt Trebbin und der zugehörigen Stadtfeuerwehr, der Flugplatzgesellschaft Schönhagen und den Unternehmen THOLEG Civil Protection Systems aus Welzow, ReloConsult aus Dreieich und Smart Mobile Labs aus München.

Das mit knapp 4 Mio.€ geförderte Projekt wird vom Fachgebiet Luftfahrttechnik der Technischen Hochschule Wildau unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel koordiniert.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel

wkindel@th-wildau.de