Neues Unternehmen: FINETECH geht in Wildau an den Start

FINETECH Feinmechanische Werkstätten GmbH lässt sich im Zentrum für Luft- und Raumfahrt Schönefelder Kreuz nieder.

© Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald

Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt Schönefelder Kreuz (ZLR) mitten im Technologie- und Wissenschaftspark Wildau gilt seit langem als renommierte Adresse für technologieorientierte Unternehmen. Mehr als 70 innovative Firmen haben bisher hier ihren Standort gefunden. Seit kurzem gehört auch die FINETECH Feinmechanische Werkstätten GmbH dazu. Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald und Betreiber der Technologiezentren in Wildau, begrüßte am 8. November 2019 den Investor Dr. Bernold Richerzhagen, Chairman/CEO der SYNOVA SA, sowie den FINETECH-Betriebsleiter Ingo Kundoch und sein junges Team offiziell in den neuen Produktionsräumen.

„Im Dezember 2018 kam durch die Vermittlung der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald ein erster Kontakt zwischen der SYNOVA SA und der Unternehmensberatung MBS.GU Generalunternehmung für Industrieprojekte GmbH zustande. Ziel war ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für die Gründung einer Feinmechanischen Werkstatt. Ziemlich schnell war uns jedoch klar, dass wir nicht nur ein Konzept, sondern auch eine Realisierungsstrategie für Technik, Organisation und Personalakquise brauchen“, so Dr. Bernold Richerzhagen. MBS.GU-Geschäftsführer Hendik Bernsdorff, der unter anderem das WOLFFKRAN-Werk in Luckau auf den Weg gebracht hat, nahm die Fäden in die Hand. Nun, nach nicht ganz einem Jahr, geht die FINETECH Feinmechanische Werkstätten GmbH mit vier Maschinen im Bereich 5-Achs Simultanfräsen und CNC-Drehen mit angetriebenen Werkzeugen in Wildau in Betrieb. Ein moderner Messraum mit optisch taktilen Messgeräten und einer 3D-Koordinatenmessmaschine wird noch in diesem Jahr hinzukommen.

„Die ersten Präzisionsteile für die SYNOVA SA, einem Hersteller von wasserstrahlgeführten Mikrolaser-Schneidanlagen aus der Nähe von Genf, gehen in Kürze in Produktion“, so Ingo Kundoch. Ein sechsköpfiges Team steht für den reibungslosen Start bereit. „Ab 2020 suchen wir weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere hochpräzisen Maschinen. Auch Praktikanten sind herzlich willkommen“, so Ingo Kundoch weiter.

Im nächsten Jahr soll auch mit der Montage von ersten Baugruppen für die Maschinenpalette der SYNOVA SA begonnen werden. Außerdem wird ein Konzept für die Fertigung von Laserquellen entwickelt. „Ziel von FINETECH ist es aber nicht nur, den Bedarf von SYNOVA SA zu decken. Zukünftig wollen wir mit unseren Hochleistungsfräsen hochpräzise Bauteile verschiedenster Materialien auch für andere Firmen herstellen. Das geht von Einzelteilen bis hin zu Tausender Stückzahlen“, erklärt Dr. Bernold Richerzhagen. Er kann sich vorstellen, dass seine Angebote auch für die Forschung interessant sind.

Insgesamt sind in den kommenden Jahren weitere Investitionen bis zu einem Volumen von 4,5 Mio. Euro am Standort in Wildau vorgesehen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ingo Kundoch, Betriebsleiter der FINETECH Feinmechanische Werkstätten GmbH, unter ingo.kundoch(at)finetech-fmw.de.