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Hochschulen setzen Hybridsemester fort - Wissenschaftsministerin Schüle und Hochschulen verabreden weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie

Die brandenburgischen Hochschulen und das Wissenschaftsministerium haben gemeinsam beschlossen, den Betrieb an den Hochschulen wie geplant als Hybridsemester fortzusetzen und gleichzeitig alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit der Studierenden, der Wissenschaftler*innen und der Beschäftigten an den Einrichtungen sicherzustellen.

Die brandenburgischen Hochschulen und das Wissenschaftsministerium haben gemeinsam beschlossen, den Betrieb an den Hochschulen wie geplant als Hybridsemester fortzusetzen. (Bild: Pixabay)

Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle:„Die Corona-Pandemie bleibt eine große Herausforderung. Klar ist: Wir wollen und müssen dazu beitragen, dass die Infektionsketten unterbrochen werden und die Ausbreitung der Corona-Pandemie eingedämmt wird. Gleichzeitig halten wir an dem Ziel fest, dass im Wintersemester möglichst keine Lehrveranstaltungen und Prüfungen ausfallen. Die Hochschulen sind mit ihren Erfahrungen aus dem Sommersemester, unserer Unterstützung und dem geplanten Mix aus Präsenz- und Online-Angeboten sehr gut auf die Herausforderungen vorbereitet. Unsere Hochschulen waren schon vor Corona gut. Aber was die Studierenden und Lehrenden, die Verwaltungsmitarbeiter*innen und Studentenwerksmitarbeiter*innen seit Monaten leisten, ist großartig. Es zeigt eindrücklich: Wir halten in der Krise zusammen – und Zukunft wird auch in der Krise in Brandenburg gemacht.“

Prof.Dr. Ulrike Tippe, Vorsitzende der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz (BLRK):„Die Hochschulen sind sehr froh darüber, den Lehr- und Forschungsbetrieb mit einem angemessenen Anteil von Präsenzangeboten durchführen zu können. Der persönliche Austausch stellt ein zentrales Element für ein erfolgreiches Studium dar und ist insbesondere für Studienanfänger*innen sehr wichtig. Deswegen hoffen wir sehr und werden alles daransetzen, das Wintersemester weiter in dieser hybriden Form gestalten zu können. Selbstverständlich steht die Gesundheit unserer Studierenden und Mitarbeiter*innen dabei an erster Stelle, und wir ergreifen weiter alle erforderlichen Maßnahmen, um die Ausbreitung von Infektionen einzudämmen. Die sehr gute Zusammenarbeit und Kommunikation der Hochschulen untereinander sowie mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur bilden hierfür eine entscheidende Grundlage.“

Die brandenburgischen Hochschulen führen den Lehrbetrieb unter den Maßgaben der neuen Eindämmungsverordnung und den Gegebenheiten vor Ort eigenverantwortlich durch. In Präsenz sollen vor allem Veranstaltungen für Studienanfänger*innen angeboten werden, um den Start zu erleichtern und die soziale Integration zu fördern. Lehrveranstaltungen, die eine zwingende Präsenz erfordern wie etwa Laborarbeiten können ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Bibliotheken und Labore bleiben unter den geltenden Hygieneauflagen geöffnet. Mensen und Cafés an den Hochschulen bleiben ebenfalls vorerst offen.

Das Land hat mit einer Reihe von Maßnahmen dazu beigetragen, Hochschulen und Studierende in der Corona-Krise zu unterstützen:

  • Der Landtag hat im September das Brandenburgische Hochschulgesetz geändert. Auf dieser Grundlage hat das Wissenschaftsministerium eine Verordnung erlassen, um Studierenden unbürokratisch und einfach eine Corona-bedingte Verlängerung der Prüfungsfristen und der individuellen Regelstudienzeit zu ermöglichen. Damit verlängert sich automatisch die Förderhöchstdauer nach dem BAföG.
  • Das Land hat die Härtefallfonds der Studentenwerke Frankfurt (Oder) und Potsdam um 500.000 Euro aufgestockt. Damit werden finanziell in Not geratene Studierende unterstützt, die bei den Zuschüssen des Bundes leer ausgegangen sind. Bedingung ist eine Bedürftigkeit nach den Kriterien der Härtefallfonds. Studierende an den staatlichen und staatlich anerkannten Brandenburger Hochschulen können einmalig 300 Euro bekommen, um Corona-bedingte Härten abzufedern.
  • Das Wissenschaftsministerium hat vier Millionen Euro im Rahmen eines Sofortprogramms für digitale Hochschullehre in Brandenburg bereitgestellt, um die Hochschulen bei der flächendeckenden Umstellung von Präsenz- auf Online-Lehre zu unterstützen. Mit den Mitteln wurden unter anderem die E-Learning-Supportstruktur an den Hochschulen ausgebaut, lehrbezogene Software-Lizenzen angeschafft, die IT-Infrastruktur ertüchtigt und die digitale Literaturversorgung gesichert.
  • Im Rahmen eines landesweiten Hochschul-Hackathons haben Studierende, Lehrende, Hochschulangehörige und IT-Expert*innen im Mai Lösungen für Herausforderungen der digitalen Lehre entwickelt.Der Hackathon wurde vom Wissenschaftsministerium und der FH Potsdam in Kooperation mit den Hochschulen organisiert.

Weitere Informationen stehen auf dem Corona-Portal des Ministeriums unter https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/ministerium/umgang-mit-corona-pandemie/ sowie auf den Webseiten der Hochschulen bereit.

Informationen zum Thema Umgang mit Corona an der TH Wildau finden Sie hier: www.th-wildau.de/corona

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MWFK Nr. 314/2020 Potsdam, 30. Oktober 2020