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Hoch hinaus – Flugtechnik-Schnuppertag als Einstieg in den MINT-Bereich

Mitte Mai fand der erste Technik- und Wissenschaftstag der TH Wildau auf dem Flugplatz Schipkau/Schwarzheide statt. An diesen Tag setzten sich 29 interessierte Schülerinnen und Schüler aktiv mit modernster Flugtechnik auseinander und hatten auf diese Weise erlebnisreiche Einblicke in ein Studium MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Bei strahlendem Sonnenschein konnten Schülerinnen und Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide Mitte Mai beim Technik- und Wissenschaftstag hoch hinaus und ihre Welt von oben betrachten. Organisiert wurde dieser Tag durch Prof. Dina Hannebauer von der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau), durch den Aero-Club Schwarzheide e.V. und die Präsenzstelle Westlausitz | Finsterwalde. Der Aero-Club Schwarzheide e.V. stellte nicht nur das Gelände und die Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern unterstützte mit eigenen Flugzeugen und Modellfliegern sowie vielen ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern.

Von Schnupperflug bis Virtual Reality

Insgesamt konnten die Schülerinnen und Schüler fünf Stationen durchlaufen. Dazu wurden sie in Kleingruppen aufgeteilt und wechselten jede Stunde. Die erste Station beschäftigte sich mit den Grundlagen der Steuerungstechnik eines Flugzeugs. Hierzu durften sich alle in den am Boden liegenden Flieger setzen und alle Steuerungsmöglichkeiten ausprobieren. Die erworbenen Kenntnisse konnten bei Station zwei auch sogleich umgesetzt werden. Mit einem Seilzug wurde das Segelflugzeug in die Luft katapultiert. Sobald eine Schülerin oder ein Schüler mit dem jeweiligen Fluglehrer oben war, durfte auch selbst die Steuerung übernommen werden – ein erster Schnupperflug. Während des Flugs wurden Messdaten zur Ermittlung des Lastvielfachen erhoben und im Nachgang ausgewertet. Eine weitere Station war das Modellfliegen mit und ohne Virtual-Reality-Brillen. Die Präsenzstelle Westlausitz | Finsterwalde war mit ihrem Drohnenworkshop am Start und ermöglichte über die Software „Scratch 2.0“ einen einfachen Zugang zum Programmieren. Nach einer kurzen Einführung in die App und die Steuerung der Drohne durften die Schülerinnen und Schüler den Drohnenflug durch einen Parkour programmieren. Station fünf befasste sich mit dem Modellbau eines Flugzeugs mit Elektromotor und wurde von dem Studierendenprojekt „AkaModell“ der TH Wildau und einem erfahrenden Modellbauer des Aero-Club Schwarzheide e.V. begleitet. Mit jeder Kleingruppe wurde nach und nach das Modell gebaut, sodass die Schülerinnen und Schüler am Ende ihr eigenes Flugzeugmodell fliegen lassen konnten. Insgesamt war der Projekttag ein großer Erfolg und hat die Technikbegeisterung auch bei denjenigen geweckt, die anfangs nicht ganz überzeugt waren. Alle waren mit viel Eifer und Spaß dabei.

Über Prof. Dina Hannebauer von der TH Wildau

Prof. Dina Hannebauer verstärkt seit November 2021 das Team des Fachbereichs Ingenieur- und Naturwissenschaften der TH Wildau und besetzt die Professur „Digital Engineering“ im Studiengang Maschinenbau.

Über das Studierendenprojekt AkaModell der TH Wildau

Studierende der TH Wildau aller Studiengänge entwerfen und bauen gemeinsam Flugmodelle. Das Projekt „AkaModell“ wurde im März 2022 auf Initiative der Forschungsgruppe Luftfahrttechnik gestartet. Mit Technik experimentieren, für Luftfahrt begeistern, Studierende vernetzen – dies sind die Ziele des Studierendenprojekts.

Über den Aero-Club Schwarzheide e.V.

Der Aero-Club Schwarzheide e.V. vereinigt 80 Mitglieder in fünf verschiedenen Flugsportarten unter einem Dach. Segelflug, Motorflug, Ultraleichtfliegen, Fallschirmsport und Modellflug. Der Aero-Club betreibt seit 1958 Flugsport auf dem Flugplatz Schipkau/Schwarzheide. Die Mitglieder des Vereins bilden ehrenamtlich Jugendliche der Region Lausitz zur/zum Segelflug-, Modell- und Drohnenpiloten/in aus und fördern die Entwicklung technischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen der Jugendlichen.

Über die Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg

Die Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg erleichtern als regionale Schaufenster den Zugang zu den Angeboten aller Brandenburger Hochschulen. Das Konzept beruht auf der Transferstrategie des Landes: Sie nimmt die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick und will die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern. Die Präsenzstelle Westlausitz | Finsterwalde wurde im August 2020 eröffnet und befindet sich in Trägerschaft der BTU und der TH Wildau. Sie engagiert sich insbesondere in den Städten Lauchhammer, Finsterwalde, Schwarzheide, Großräschen und Senftenberg des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz.

Fachliche Ansprechperson TH Wildau:

Prof. Dina Hannebauer
Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften
Tel.: +49 (0)3375 508 210
E-Mail: dina.hannebauer@th-wildau.de

Fachliche Ansprechpersonen Präsenzstelle Westlausitz | Finsterwalde :

Dominique Franke-Sakuth (TH Wildau), Christian Rapp (BTU) & Silke Söldner (BTU) Präsenzstelle Finsterwalde | Westlausitz
Markt 1
03238 Finsterwalde
Telefon: +49 (0)3531 5160339
E-Mail: kontakt@praesenzstelle-finsterwalde.de
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