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Deutsche Industrie erwartet rasche Umsetzung der Eurofighter-Beschaffungen

Arbeitsplätze und industrielles Know-how sichern

Berlin, 28.04.2020 – Die Beschaffungspläne des Bundesministeriums der Verteidigung stärken das Kampfflugzeugsystem Eurofighter als Rückgrat der Luftwaffe. Die im Zusammenhang des Eurofighter Tranche 1-Ersatzes und der Tornado-Ersatzbeschaffung beabsichtigte Beauftragung von 93 Eurofighter ist ein klares Bekenntnis für dieses europäische Gemeinschaftsvorhaben. Die Zukunft des Eurofighters wäre durch den Auftrag und die damit verbundene Vielzahl neuer Fähigkeiten langfristig gesichert. Entscheidend für die Kontinuität der Ingenieurleistungen und Lieferketten in Deutschland ist die zeitnahe Beauftragung der EF-Anteile noch in dieser Legislaturperiode. Das umfasst einerseits die Beschaffung neuer Eurofighter Tranche 4 im Rahmen des Quadriga-Programmes sowie die Definition des Leistungsumfangs für das vom BMVg in Aussicht gestellte Langzeitentwicklungsprogramm (LTE) für eine Tranche 5 des Eurofighters. 

BDLI-Vize-Präsident Verteidigung und Sicherheit, Michael Schreyögg, hebt hervor: „Mit der Beauftragung wären sowohl Arbeitsplätze als auch das damit verbundene technische und industrielle Know-how in Entwicklung und Fertigung nachhaltig abgesichert und der Technologiestandort Deutschland gestärkt - ein gerade in diesen Zeiten sinnvolles Investment.“ 

Martin Kroell, Mitglied des BDLI-Präsidiums und Mittelstandsbeauftragter für die militärische Luftfahrtindustrie im BDLI, unterstreicht: „Die Eurofighter-Entscheidung gibt der Ausrüstungsindustrie die notwendige Planungssicherheit und trägt zur Standortsicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette bei.“

Nach Auftragserteilung kann der Eurofighter weiterentwickelt und mit zusätzlichen Fähigkeiten ausgestattet werden, um in FCAS integriert zu werden. BDLI-Präsident Dirk Hoke sagt: „Diese Evolution des Eurofighters und das Vorantreiben der damit verbundenen Technologien sind wesentliche Bestandteile auf dem Weg zum europäischen Kampfflugzeugsystem der Zukunft.“ So bleiben Hochtechnologiekompetenzen in Deutschland und Europa langfristig erhalten. 

„Es bedarf nunmehr eines raschen Beginns der Umsetzung. Hierfür sind in einem ersten Schritt das geplante AESA-Radar und die zeitnahe Beauftragung neuer Eurofighter als Ersatz für Tranche 1 im Rahmen des Quadriga-Projektes zu realisieren“, so BDLI-Vize-Präsident Schreyögg.

 

Kontakt:

Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.

Cornelia von Ammon
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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