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Woidke besucht Rolls-Royce in Dahlewitz: In guter und in schwerer Zeit: Brandenburgs Landesregierung steht zu ihren Zusagen

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dem Triebwerkehersteller Rolls-Royce im brandenburgischen Dahlewitz auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die weitere Unterstützung der Landesregierung zugesagt. „In guter und in schwerer Zeit: Rolls-Royce kann sich darauf verlassen, dass wir unsere Zusagen für eine gute Entwicklung des Standorts umsetzen werden“, sagte Woidke heute in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, Dirk Geisinger, während eines Firmenbesuchs.

Ministerpräsident Dietmar Woidke zu Besuch bei Rolls-Royce in Dahlewitz (© Rolls-Royce plc)

Er hoffe, dass das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen noch vor der Sommer-pause vom Bundestag verabschiedet werde. Mit dem durch das Gesetz in den nächsten Jahren für Brandenburg zur Verfügung stehenden Mitteln sollen auch Zukunftsprojekte in der Lausitz, an denen Rolls-Royce beteiligt ist, realisiert werden, so das geplante Zentrum für Hybrid-Elektrisches Fliegen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Woidke versicherte, dass das Land zur Zusage der S-Bahnverlängerung bis Rangsdorf stehe. Damit soll der Standort Dahlewitz besser erreichbar werden.

Geisinger: „Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die gesamte Luftfahrtindustrie sind beispiellos und es ist klar, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis der Markt der zivilen Luftfahrt wieder auf das frühere Niveau zurückkehren wird. Umso wichtiger ist es zu wissen, dass wir auch in diesen schwierigen Zeiten mit dem Land Brandenburg einen zuverlässigen Partner an unserer Seite haben. So können wir die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, angehen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Wir haben schon früher schwierige Zeiten durchlebt, um außergewöhnliche Dinge zu erreichen, und wir werden es wieder tun."

Woidke: „Trotz des dramatischen Einbruchs des weltweiten Flugverkehrs mit seinen Auswirkungen auch auf den Triebwerksbau müssen wir jetzt nach vorne schauen. Gerade der Standort Dahlewitz zeichnet sich durch klare Zukunftsorientierung aus. Klimafreundlicherer Flugverkehr steht hier im Mittelpunkt. Auch bei den Fragen der Digitalisierung ist Rolls-Royce anderen weit voraus. All diese innovativen Prozesse können durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch an Fahrt gewinnen. Ich sehe Rolls-Royce in Dahlewitz dafür bestens aufgestellt.“

 

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