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Von Investitionen und Innovationen: Warum Startups und Unternehmen gemeinsam neue Geschäftsmodelle entwickeln sollten

Innovation ist die größte Herausforderung für den deutschen Mittelstand. Gleichzeitig jedoch wichtig, um auch künftig auf den (Welt)Märkten bestehen zu können. Inzwischen sieht jedes fünfte Unternehmen seine Marktstellung durch aufstrebende Startups gefährdet. Gleichzeitig ist die Innovatorenquote laut KfW auf einem Niedrigstand von 19% angekommen. Wieso also nicht diese beiden Player zusammenbringen? Die Zahlen sprechen für sich, denn 96% der Unternehmen, die bereits mit einem Startup zusammengearbeitet haben, würden es wieder tun.

© aapsky (istock)

Top 3 Herausforderungen des Mittelstandes (lt. IfM)

  1. Innovation & Unternehmenswachstum
  2. Digitalisierung
  3. Fachkräftemangel

„Gründer agieren schnell und flexibel. Sie haben den Mut, neu zu denken und Regeln zu brechen. Wir neigen oft dazu, uns mit dem Status quo zufrieden zu geben, doch wir brauchen junge, dynamische Denkweisen – wie Startups sie haben – und müssen diese mit älteren Konzepten verbinden.”
 – Marcell Jansen, Präsident des HSV, Unternehmer & ehemaliger Nationalspieler

Warum Startups und etablierte Unternehmen ein Dreamteam sind

Ein Großteil der Unternehmen ist sich bewusst, dass das Vorantreiben der Digitalisierung unabdingbar ist, stoßen jedoch auf folgendes Problem: Trendthemen wie KI, Blockchain oder Big Data erfordern zwangsläufig Know-how in IT-Bereichen wie Softwareentwicklung, Business Intelligence, Cloud-Technologien oder Cybersecurity, die nicht zu den Kernkompetenzen der klassischen Mittelständler gehören.

Erschwerend hinzukommt, dass Tech-Talents hart umkämpft sind und demnach Fachkräfte für den Aufbau von neuen Abteilungen fehlen. Deshalb sind Unternehmen mehr oder minder auf Expertise von extern in Form von Partnerschaften und Kooperationen angewiesen.

Vorteile für Unternehmen

Vorteile für Startups

 
  • Zugang zu neuesten Technologien
  • Keine Ablenkung vom Kerngeschäft
  • Zugang zu jungen Talenten
 
 
  • Erweiterung des eigenen Netzwerkes
  • Möglichkeiten für neue Vertriebskanäle
  • Zugang zu Ressourcen und Kapital
 

Darüber hinaus müssen Unternehmen keine eigenen Ressourcen in die Entwicklung einer neuen Sparte investieren, sondern lagern sie an das spezialisierte Startup aus, wodurch nur ein Bruchteil der Investition fällig wird.

Konzerne haben oft riesige Innovationsabteilungen, um passende Partner zu finden. Doch gerade im Mittelstand ist dies neben dem operativen Geschäft kaum zu stemmen. SalsUp bietet hier seit Juni 2020 eine neuartige Lösung.

SalsUp vereinfacht Kooperationen zwischen Startups und Mittelstand

Oftmals fällt es Unternehmen schwer, sich einen Überblick über den großen (und teils versteckten) Startup-Markt zu verschaffen. Ganze 73% der Kontakte mit Startups entstehen zufällig!

Das will SalsUp mit seinem Marktplatz für Innovationen ändern. Auf der digitalen Plattform können Unternehmen und Business Angels bei minimalem Aufwand passende Startups und Innovationen finden und Kontakt zu Gründern aufnehmen. Die Motivation der Unternehmen ist dabei klar: wertvolle Kooperationen schließen und/oder smarte Investments tätigen, um den künftigen Erfolg des eigenen Unternehmens zu sichern.

Konkret bietet SalsUp auf seiner Plattform einen Showroom mit >60.000 Startups und einen Innovation Hub mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Diese können Unternehmen mit umfangreichen Such- und Filtermöglichkeiten durchsuchen und passende Innovationen für das eigene Unternehmen finden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eigene Gesuche einzustellen, woraufhin sich Startups mit passenden Produkten, Lösungen oder Know-how melden.

Statt zeitraubenden Pitch-Veranstaltungen oder aufwendigen Recherchen bietet SalsUp seinen Kunden modernes, digitales Innovationsmanagement und damit sofortigen, jederzeit verfügbaren Zugriff auf innovative Startups auf dem Markt. So können Unternehmen mit beliebig vielen Accounts den Markt systematisch sondieren, Innovationen nicht länger dem Zufall überlassen und der Konkurrenz einen großen Schritt voraus sein.

Was muss bei einer Zusammenarbeit beachtet werden?

Den richtigen Partner finden
Startups müssen vor allem darauf achten, dass Interessen, Kernbranchen und Netzwerke des potenziellen Partners oder Investors passen. Unternehmen sollten auf der anderen Seite vor allem ihre eigene Unternehmensstrategie im Auge haben.

Bei der Auswahl passender Startups können folgende Fragen helfen:

  • Welche Art von Kooperation kommt für uns in Frage?
    (Vertriebskooperation, Entwicklungskooperation, Investment…)
  • Welche Technologie(n) möchten wir integrieren?
  • Brauchen wir aktuell bestimmte Teile/bestimmtes Know-how zur Entwicklung eines neuen Produktes?
  • Spielen Sprachen oder Standorte eine Rolle?

Klare Zielsetzungen
Im Vorfeld muss klar kommuniziert werden, welche Ziele die Gründer und welche Pläne das Unternehmen durch eine Partnerschaft verfolgt. Offene Kommunikation und regelmäßiger Austausch zum Status quo sind an dieser Stelle unabdingbar, um Unstimmigkeiten zu vermeiden. Auch sollten Ansprechpartner und Verantwortlichkeiten von beiden Seiten zu Beginn klar kommuniziert werden.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Startups viele Vorteile mit sich bringen. Natürlich begeben sich hier beide Seiten auf ungewisses Terrain, dennoch sprechen die Erfolge der Vergangenheit für sich und machen Mut: ganze 96% der Unternehmen, die bereits mit einem Startup zusammengearbeitet haben, würden es wieder tun.

Laut Startup Monitor 2020 planen außerdem >40% der deutschen Startups, mit Venture Capital oder Business Angels zusammen zu arbeiten. Gründer scheinen also motiviert, sich starke Partner an die Seite zu holen. Nun ist es an den Unternehmen, ihre Chance zu nutzen und ihre Stellung auf dem Markt langfristig zu sichern.

„Weltmarktführer sind nicht umsonst an der Spitze. Sie haben diese Position, weil sie stets über den eigenen Tellerrand blicken, jeden Tag ein bisschen besser werden wollen und laufend innovieren. Um dies auch künftig sicherzustellen, können junge, frische Unternehmen optimal unterstützen.“
- Dr. Walter Döring, Wirtschaftsminister a.D., Chef der Weltmarktführerakademie

Kontakt:
Bernhard Schindler
CEO & Gründer, SalsUp GmbH
+49 871 976 232 – 0
bernhard.schindler@salsup.de  
www.salsup.de