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TH Wildau-Projekt „Live Counselling“ portraitiert MINT-Studentinnen und ihre persönlichen „Zukunftsgeschichten“

Mit dem Projekt „Live Counselling“ verfolgt die Studienorientierung der TH Wildau einen modernen Ansatz, mit dem digitale Beratungsangebote zur MINT-orientierten Studierendengewinnung an Schulen eingesetzt werden. Damit knüpft das Projekt an die veränderten Kommunikationsgewohnheiten der Generation „Z“ an - und startet nun eine Webseite, die insbesondere Schülerinnen und Frauen für MINT-Studiengänge an der Hochschule begeistern soll.

Das Team des Projekts „Live Couselling“ der TH Wildau startet eine neue Webseite, die Schülerinnen und Frauen für MINT-Studiengänge an der Hochschule begeistern soll. (Bild: TH Wildau)

"Das vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Brandenburg geförderte Projekt ‚Live Counselling‘ beschäftigt sich vor allem mit diesen Fragen: Wie können wir junge Frauen davon überzeugen, einen Studiengang zu studieren, der bisher nicht in ihren Vorstellungen vorkommt? Wie entwickeln Schülerinnen der Sekundarstufe II realistische Berufsbilder? Können wir resistente Stereotype über Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) aufweichen und verändern?“, so Projektleiterin Katja Wenger.

Die neue und „Zukunftsgeschichten“ genannte Webseite gibt Hilfestellungen und Antworten auf diese Fragen und präsentiert zunächst Vorbilder und Geschichten aus dem MINT-Bereich der TH Wildau. Durch verschiedene Interviews von Studentinnen und Absolventinnen soll der Bildungsnutzen von MINT-Berufen hervorgehoben werden. Interessierte Frauen, die auf der Webpräsenz der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) nach passenden Studiengängen suchen, erhalten über die Seite persönliche Eindrücke vom Studium an der Wildauer Hochschule und erfahren, wie und warum sich andere Frauen für einen MINT-Studiengang entschieden haben.

Im Projekt „Live Counselling“ werden die Geschichten und Erfahrungsberichte aktuell im Rahmen von Online-Workshops mit Schülerinnen genutzt. Dabei beantwortet das Team der Studienorientierung beispielsweise Fragen wie „Was macht eine Konstrukteurin oder eine Energieberaterin?“ und stellt die Berichte der Studentinnen auf dem Weg in diese Berufsfelder exemplarisch vor.

Studentinnen als Vertreterinnen der modernen Campushochschule

„Wir starten mit einer kleinen Anzahl an Portraits und wollen im Projektzeitraum bis Juni 2022 für jeden MINT-Studiengang ein Interview präsentieren“, beschreibt Katja Wenger die weitere Planung. Eine der bereits porträtierten „Testimonials“ ist Hedda, die im 7. Semester Maschinenbau studiert. Auf die Frage, warum mehr Frauen Maschinenbau studieren sollten, antwortet sie: „Weil wir einen anderen Wind in die Arbeit mit reinbringen, nicht nur im Menschlichen, im Miteinander, sondern auch andere Sichtweisen, andere Ideen.“

Weiter im Aufbau

Der aktuelle Stand der Webseite markiert lediglich den Beginn. In Zukunft werden Videos von Studentinnen und Interviews mit Absolventinnen der TH Wildau, die zu ihrem Berufsleben befragt werden, eine Rolle spielen. So zeichnen die „Zukunftsgeschichten“ ein realistisches Bild von Frauen in MINT-Berufen und -Studiengängen und unterstützen die Hochschule im Wettbewerb um hochqualifizierte Studentinnen.

Weiterführende Informationen

Zu den „Zukunftsgeschichten“ des Projekts Live Counselling der TH Wildau: www.th-wildau.de/zukunftsgeschichten

Zur Studienorientierung der TH Wildau: www.th-wildau.de/studienorientierung


Fachliche Ansprechperson der TH Wildau

Dipl.-Pädagogin Katja Wenger
Projektleitung Live Counselling
TH Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau
Tel. +49 (0) 3375 508-534
E-Mail: katja.wenger@th-wildau.de

Ansprechpersonen Externe Kommunikation TH Wildau:

Mike Lange / Mareike Rammelt
TH Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau
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E-Mail: presse@th-wildau.de