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Impressionen aus der Luft: Ein neues Stück Berlin – die Erweiterung der Stadtautobahn A100

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Die Stadtautobahn A100 wächst um ein 3,2 km langes Teilstück, das vom Autobahndreieck Neukölln bis zum Treptower Park führt. Mit den drei Anschlussstellen Grenzallee, Sonnenallee und Am Treptower Park bindet der Abschnitt die östlichen Berliner Bezirke besser an die A113 an, so dass unter anderem der Flughafen BER und der Wissenschaftsstandort Adlershof zukünftig wesentlich besser erreicht werden können.

2022 soll der Straßenabschnitt freigegeben werden. Dann verfügt er über drei Fahrspuren, einen durchgehenden Standstreifen, einen parallel verlaufenden Fuß- und Radweg, bis zu sechs Meter hohe Lärmschutzwände und einem sogenannten Flüsterasphalt. Auf einer Länge von 386 Metern wird der Abschnitt als Tunnel verlaufen. Die Tunnelrampe wird über eine Neigung von sechs Prozent verfügen und damit insbesondere bei einsetzendem Schnee eine echte Herausforderung für die Berliner Stadtreinigung und den LKW-Verkehr werden. Rund 2,3 Kilometer des Streckenabschnitts verlaufen aufgrund der kreuzenden Bahn- und Straßendämme in einem bis zu sieben Meter tiefen Trog. Über 470 Mio. Euro – rund 150.000 Euro pro Meter – investieren der Bund und das Land Berlin in den Ausbau der Stadtautobahn.

Wer ein Zimmer im benachbarten Hotel Estrel bewohnt, bekommt einen ganz besonderen Eindruck von den gigantischen Ausmaßen der Baustelle. Doch die Großbaustelle A100 sorgt bei Hotelchef Ekkehard Streletzki derzeit für Sorgenfalten. Denn schon 2015 wollte er mit dem Ausbau des Estrels beginnen, doch zwei Großbaustellen nebeneinander sind derzeit aus Sicht der Senatsverkehrsverwaltung nur schwer vereinbar.

Das Estrel ist mit 1125 Zimmern das größte Hotel Berlins und verfügt über ein großes Messe- und Veranstaltungszentrum. Mit jährlich 1.800 Veranstaltungen und 360.000 Besuchern ist es bereits heute ein fester Bestandteil der Berliner Kongress- und Messelandschaft. Geplant ist die Erweiterung des Estrels um einen 175 hohen Turm mit 814 Zimmern und einer weiteren 10.000 Quadratmeter große Kongresshalle. Wann die zuständige Senatsverwaltung grünes Licht für die Bauarbeiten geben wird, ist derzeit nicht vorhersehbar. An der Umsetzung der Expansionspläne hält Hotelchef Streletzki jedoch trotz der Großbaustelle A100 unverändert fest.

Die Aufnahme des Baustellen-Areals stammt aus dem August 2016 und wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Kontakt zum Fotograf:
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