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Makino Aerospace Group: Innovative Lösungen zur Reduzierung der Stückkosten

makino t2Über mehrere Jahre hinweg hat Makino recherchiert, entwickelt und getestet, bevor 2001 mit der MAG4 das erste horizontale 5-Achs-Bearbeitungszentrum am Markt eingeführt wurde, welches speziell für die hocheffiziente Bearbeitung von Aluminiumstrukturbauteilen entwickelt wurde.

Gleichzeitig mit dem Produkt machte Makino ein starkes Commitment – und gründete die MAG: die Makino Aerospace Group.

In den folgenden Jahren folgten weitere Produkte speziell für die Belange der Luftfahrtindustrie wie die T-Serie (s. Bild 1), getrimmt auf die hocheffiziente Fertigung von Titan-Strukturbauteilen und mit einer vom Markt bisher unerreichten Zerspanrate. Makinos Spindeltechnologie gepaart mit innovativen Entwicklung wie der aktiven Dämpfung ermöglichte gleichzeitig eine nie dagewesene Werkzeugstandzeit. Nicht wenige Kunden sind überrascht, dass Ihre Investition Einsparungen am Gesamtprozess von deutlich über 50 % ermöglicht. Mit den Technologien von Makino lassen sich die Stückkosten signifikant reduzieren – bei gleichzeitig höherer Qualität, was eigentlich ein Widerspruch sein sollte. Doch die Struktur der T-Baureihe ist in allen 5 Achsen so steif, dass man im Gegensatz zur gewohnten Bearbeitungsweise mit Portalen direkt im ersten Schnitt 5-achsig simultan nahe an die Endkontur schruppen kann (near net-shape). Dies verdeutlicht das Beispiel des Twisted Channels (s. Bild 2). Dieser wurde mit einem 80er-Walzenstirnfräser 5-achsig simultan gefräst. Die größten Strukturbauteile, die auf Maschinen von Makino bearbeitet werden, sind übrigens derzeit 20 m lang.

makino t2 twisted-channelAuch bei der Bearbeitung von anderen Materialien wie Inconel kann Makino auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Der Einsatz des vertikalen 5-Achs-Zentrums D500 (s. Bild 3) verdeutlicht, dass die Anwendungstechniker aus dem Aerospace Bereich auf sämtliche Produkte aus dem Haus Makino, die für die Teilefertigung entwickelt worden sind, zurückgreifen können und diese einzusetzen wissen. Seit 2014 gibt es für die D500 gar eine spezielle Spezifikation für die hocheffiziente Bearbeitung von Blisks.

Neben den geeigneten Produkten bedarf es jedoch dem entsprechenden Know-how in der Anwendungstechnik. Hier verfügt die Makino Aerospace Group weltweit über eine jahrzehntelange Erfahrung, sei es in der Entwicklung der Vorrichtungen, der Auslegung von Werkzeugen, der Entwicklung der Bearbeitungsstrategien oder in der Automation. Diese Erfahrung ermöglicht es Makino, selbst komplexe Projekt durchzuführen.

„In Europa hat Makino bereits seit 2010 eine Business Unit Aerospace gegründet, mit Sitz in Kirchheim unter Teck. Diese wurde in den letzten Jahren konsequent ausgebaut und umfasst heute über 20 Applikationsingenieure" so Michael Barz, General Manager Aerospace. Weiter äußert er sich zur jüngst fertig gestellten Erweiterung des Standorts, dass „diese Erweiterung dringend erforderlich war, um genug Platz zu haben, um den Anforderungen an unsere Kunden aber auch an uns selbst gerecht zu werden. Außerdem haben wir in Kirchheim Großmaschinen für die Titanzerspanung stehen und gleichzeitig spalten unsere Kollegen vom Werkzeug- und Formenbau das µ - dies war doch eine große Herausforderung, als die beiden Technologiezentren noch in einer Halle untergebracht waren."

makino d500 impellerEingeweiht wurde das neue Technologiezentrum im letzten November, als Makino gleichzeitig das internationale Aerospace-Forum und das Werkzeug- und Formenbauforum abgehalten hat und in 3 Tagen über 600 internationale Besucher begrüßen durfte, die von den neuen Räumlichkeiten sehr angetan waren. Besonderes Highlight waren dabei die sorgfältig ausgewählten Demonstrationen, die auf über 20 Maschinen gezeigt worden sind sowie zahlreiche Musterteile, welche die Besonderheiten der Makino Technologien plakativ dargestellt haben.

„Für uns beginnt bei allen Diskussionen rund um das Thema Industrie 4.0 und der zugehörigen Monitoring-Systeme, die wir mit unserem MPmax selbstverständlich auch im Programm haben, nach wie vor alles mit der Spindel – unserer Kernkompetenz. Sämtliche Spindeln werden daher von Makino entwickelt und auch produziert, seit 2013 in einem neuen und hochmodernen Spindelzentrum in unserem Werk in Atsugi" bekräftigt Michael Barz. Außerdem meint er, dass man „in Europa damit begonnen hat, zusätzlich zu den Ressourcen im Bereich Strukturbauteile die Kapazitäten im Bereich Engine-Parts konsequent auszubauen, um sich den Anforderungen der nächsten Jahre noch besser stellen zu können. Somit können wir unsere Kunden in Europa umfassend beim Ausbau und der Optimierung ihrer Fertigung unterstützen, damit sie langfristig wettbewerbsfähig bleiben."

Kontakt:
MAKINO Europe
Andreas Walbert
Head of Marketing & Product Planning
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