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Safran und MTU Aero Engines arbeiten beim Triebwerk für Europas Kampfflugzeug der nächsten Generation zusammen

Safran MTU Joint Engagement2Safran Aircraft Engines und MTU Aero Engines übernehmen gemeinsam die Führungsrolle bei der Entwicklung, Fertigung und Betreuung des Antriebs für das Kampfflugzeug der nächsten Generation.

Das haben die beiden Triebwerkshersteller heute im Beisein der französischen sowie der deutschen Verteidigungsministerin, Florence Parly und Ursula von der Leyen, offiziell bekannt gegeben.

 

Das zukünftige Kampfflugzeug ist Bestandteil des deutsch-französischen Luftverteidigungssystems FCAS (Future Combat Air System) und soll 2040 in Dienst gestellt werden mit dem Ziel, die heutige Generation von Eurofighter und Rafale zu ergänzen.

 

Beide Partnerunternehmen sind bereit, das Programm effizient und zielgerichtet voranzutreiben. Aufbauend auf ihrer umfassenden Erfahrung im Bereich der militärischen Triebwerke wollen sie den Luftstreitkräften die besten Technologien in Kombination mit einer neuartigen Triebwerksarchitektur zur Verfügung stellen.

 

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Safran Aircraft Engines für die Auslegung und Integration des Triebwerks zuständig sein, während MTU Aero Engines die Führungsrolle bei Instandhaltung und Support während des Betriebs übernehmen wird. Mit Blick auf die einzelnen Bauanteile wird die MTU für die Hoch- und Niederdruckverdichter sowie die Niederdruckturbine verantwortlich sein, Safran für die Brennkammer, die Hochdruckturbine und den Nachbrenner. Das bereits bestehende Gemeinschaftsunternehmen Aerospace Embedded Solution (AES) wird unter der Verantwortung und Führung des Triebwerkintegrators Safran Aircraft Engines für die Triebwerksregelung einschließlich der dazugehörigen Software zuständig sein. Die Industriepartner streben ein ausgeglichenes deutsch-französisches Verhältnis der Programmanteile an, unter der Annahme einer ausgewogenen Finanzierung durch Frankreich und Deutschland.

 

„Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt nach vorne und zeigt, dass Safran eine führende Rolle beim Aufbau einer europäischen Verteidigungsindustrie einnehmen kann“, sagte Philippe Petitcolin, der CEO von Safran. „Durch den Schulterschluss mit der MTU bündeln wir die Kompetenzen unserer beiden Unternehmen. Jeder Partner bringt seine Stärken ein, in denen er führend ist, und wir schaffen Synergien für Innovationen“, ergänzte Olivier Andriès, der CEO von Safran Aircraft Engines. „In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat Safran seine Fähigkeit bewiesen, militärische Antriebe zu entwickeln, herzustellen und zu betreuen.“

 

„Dieses Programm stellt einen Meilenstein für die europäische Eigenständigkeit im militärischen Triebwerksbau dar“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines. „,Es liegt auf der Hand, dass Safran und MTU bei diesem deutsch-französischen Projekt zusammenarbeiten. Beide Unternehmen verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung von Triebwerken für Kampfflugzeuge und unsere Partnerschaft besteht bereits seit über 50 Jahren.“ Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU, ergänzte: „Wir sind überzeugt, dass wir aufgrund unseres technologischen Know-hows in der Lage sind, gemeinsam mit Safran ein modernes Antriebssystem zu entwickeln. Entscheidend für den Erfolg wird sein, dass wir bis Mitte dieses Jahres ein Technologie- und Demonstratorprogramm auf den Weg bringen können.“

 

Safran ist ein international tätiger Technologiekonzern mit drei Kerngeschäftsbereichen: Luft- (Antriebssysteme und Ausrüstung), Raumfahrt und Verteidigung Die Safran-Gruppe ist weltweit tätig und beschäftigt über 91.000 Mitarbeiter. Safran ist an der Börse Euronext in Paris in den Indizes CAC 40 und Euro Stoxx 50 notiert. Safran Aircraft Engines entwickelt, fertigt und betreut in Eigenverantwortung oder im Rahmen von Partnerschaften zivile und militärische Triebwerke, die sich durch herausragende Leistung, Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit auszeichnen. Über CFM International* ist Safran Aircraft Engines der weltweit führende Anbieter von Triebwerken für zivile Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge.

* CFM ist ein Gemeinschaftsunternehmen, das Safran Aircraft Engines und GE zu je 50 Prozent gehört.

Weitere Informationen unter www.safran-group.com und www.safran-aircraft-engines.com
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Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwi­schengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr.

 

Ihr Ansprechpartner

Markus Wölfle

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