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Impressionen aus der Luft: Die alte Fachhochschule Potsdam weicht einem neuen Viertel

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Das Bild der Potsdamer Innenstadt hat sich 2018 erneut gewandelt. Die alte Fachhochschule wurde abgerissen und macht Platz für ein neues Areal. Nach dem Wiederaufbau des Stadtschlosses, der Eröffnung des Museums Barberini und der Errichtung eines neuen Gebäudes auf dem Grundstück Brauerstraße 1 ist dies ein weiterer Schritt für den umfassenden Umbau und die Wiederbelebung der Potsdamer Mitte.

Potsdams neue Mitte

Im Sommer 2018 rollten die ersten Bagger an und trugen das Mauerwerk ab. Mittlerweile ist von der alten Fachhochschule nichts mehr zu sehen. Wenn die entstandene Grube bis zum Jahresende mit Erde aufgefüllt und verdichtet worden ist, sind die vorbereitenden Arbeiten beendet. Im Sommer 2019 sollen dann die Bauarbeiten für das geplante neue Wohn- und Geschäftsviertel beginnen. An die Stelle der alten Fachhochschule treten dann insgesamt 15 neue Gebäude. Auch neue Straßen kommen hinzu. Die Schloßstraße wird verlängert, die Kaiserstraße neu angelegt. Durch die verlängerte Schwertfegergasse haben die Potsdamer zukünftig wieder freien Blick auf die Nikolaikirche. Die Fahrbahnen der drei Straßenabschnitte werden asphaltiert, die Gehwege nach historischem Vorbild gepflastert.

Mit dem Abriss verschwindet ein Stück DDR-Geschichte

Seit dem 18. Jahrhundert befanden sich auf dem Areal der alten Fachhochschule Barockhäuser. Diese wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Erst 1971 wurde das Gelände wieder bebaut. Am 5. September 1977 eröffnete das Institut für Lehrerbildung, in dem Unterstufenlehrer für den Bezirk Potsdam ausgebildet wurden. Des Weiteren waren in dem Haus das Institut für Leitung und Organisation des Volksbildungswesens sowie eine Weiterbildungseinrichtung für Schulleiter aus der ganzen DDR untergebracht. Von 1991 bis 2017 nutzt die Fachhochschule Potsdam den Komplex.

Die Aufnahme zeigt den Abriss der Potsdamer Fachhochschule und wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Kontakt zum Fotografen:
Helicolor-Luftbild-Ost GmbH
Wolf Glaeser
Mittelstraße 9
12529 Schönefeld

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