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MTU Aero Engines zeichnet sechs Zulieferer für herausragende Leistungen aus

MTU Supplier Day 2018  allZum siebten Mal hat die MTU Aero Engines in diesem Jahr Zulieferfirmen ausgezeichnet. Vergeben wurde der MTU Supplier Award Anfang November im Rahmen eines Lieferantentages in München. In fünf Kategorien wurden sechs Unternehmen geehrt.

MTU-Technik-Vorstand Lars Wagner würdigte: „Dieser Preis ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lieferantenmanagements und wird nur für herausragende Leistungen vergeben."

Deutschlands führender Triebwerkshersteller arbeitet mit rund 6.500 Zulieferfirmen aus der ganzen Welt zusammen und bezieht derzeit von ihnen rund 35.000 verschiedene Teile – von der kleinsten Schraube bis hin zu Hochtechnologie-Bauteilen. Alle zwei Jahre lädt die MTU ihre wichtigsten nationalen und internationalen Zulieferer zu einem fachlichen Austausch ein. In diesem Jahr sind der Einladung über 140 hochrangige Vertreter von 70 Unternehmen aus 16 Ländern gefolgt.

Für sechs Firmen hat sich die Teilnahme besonders gelohnt; sie erhielten den MTU Supplier Award 2018. Die Preisträger sind: die Hanwha Aerospace Co. Ltd. (Korea / Vietnam) in der Kategorie Effizienz, Senior Aerospace und Leistritz (beide aus Thailand) in der Kategorie Qualität, die österreichische voestalpine BÖHLER Aerospace GmbH in der Kategorie Logistik, die deutsche ALMECON Technologie GmbH für herausragende Innovationen und Walbar Engine Components aus Mexiko für besondere Kooperation.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens stand das Thema, das die MTU und die gesamte Luftfahrtindustrie derzeit am meisten beschäftigt: der enorme Produktionshochlauf. Dank des großen Markterfolges des Getriebefan-Triebwerks, das die MTU zusammen mit ihrem US-amerikanischen Partner Pratt & Whitney in mehreren Versionen realisiert, bewältigt der Münchner Triebwerkshersteller derzeit die größte Produktionserweiterung seiner Geschichte. Die vollen Auftragsbücher lassen die Bauteilmengen nach oben schnellen – und diese Entwicklung geht weiter: Im Jahr 2022 wird sich das Produktionsvolumen des Jahres 2016 verdoppelt haben. „Um diese große Herausforderung zu meistern, investieren wir weiterhin massiv in den Ausbau unserer Fertigungs- und Instandhaltungsstandorte rund um die Welt", sagte Wagner. Die Hälfte des Weges habe man schon geschafft, so der Technik-Vorstand.

Als weiteren wesentlichen Schlüssel zum Erfolg bezeichnete MTU-Einkaufschef Erwin Pignitter ein stabiles Lieferantennetz und enge partnerschaftliche Beziehungen: „Nur im engen Schulterschluss, mit höchster Qualität und stabilen Prozessen bleiben wir gemeinsam auf Kurs und können alle vom Wachstum profitieren." Die Herausforderung des Produktionshochlaufs sei groß, doch der Einsatz würde sich lohnen, betonte Pignitter: „Wir rechnen in den nächsten Jahren mit einem durchschnittlichen Branchenwachstum von rund sieben Prozent pro Jahr." Die MTU hat sich mit ihren Getriebefan-Technologien im Kurz- und Mittelstrecken bestens positioniert und auch im Langstreckensegment erfolgreich etabliert: In diesem ebenfalls wachsenden Geschäftsfeld arbeitet sie mit dem US-amerikanischen Triebwerkshersteller GE Aviation zusammen und punktet mit Turbinenzwischengehäusen.

Über die MTU Aero Engines
Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2017 haben rund 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund fünf Milliarden Euro erwirtschaftet.

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