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Martin Wirth erhält Wolfgang-Heilmann-Preis der MTU Aero Engines

Wolfgang-Heilmann-PreisMartin Wirth heißt der diesjährige Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises, den die MTU Aero Engines jedes Jahr vergibt.

Der 28-jährige Student wurde ausgezeichnet für seine Masterarbeit „Development of a second-order corrector for an accurate Laplacian operator in Smoothed Particle Hydrodynamics (SPH) method". Wirth hat am Institut für Thermische Strömungsmaschinen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Maschinenbau studiert.

Der Wolfgang-Heilmann-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird im Rahmen des Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses (DLRK) vergeben. Die Auszeichnung nahm in diesem Jahr Dr. Gerhard Ebenhoch, Leiter Technologiemanagement bei der MTU, während der DLRK-Eröffnungsfeier in Friedrichshafen vor. „Martin Wirth ist ein würdiger Träger des Wolfgang-Heilmann-Preises", erklärte Ebenhoch. „Es ist ihm hervorragend gelungen, fundierte theoretische Kenntnisse und ein umfassendes Verständnis der komplexen physikalischen Strömungsvorgänge zur Implementierung und Anwendung der Methoden zu verwenden. Der Umfang der Masterarbeit geht weit über die üblichen Anforderungen hinaus. Die Ergebnisse sind für die weitere Erforschung der Anwendung alternativer Kraftstoffe wegweisend."

In seiner Arbeit hat der junge Mann ein Simulationsmodell zur Untersuchung und Optimierung der Einspritzung von Kraftstoff in Triebwerksbrennkammern weiterentwickelt. Konzentrierte sich die Erforschung bisher auf die Verwendung von Kerosin, beschäftigte sich Wirth damit, wie auch Biokraftstoffe zur Energiegewinnung in der Luft und am Boden effizient und sauber verbrannt werden könnten. Er passte eine bestehende Simulationsmethode an; es gelang ihm ein neues, hybrides Fluidmodell abzuleiten, dessen Eignung er durch Simulation und Vergleich mit Referenzexperimenten demonstrierte. Das brachte ihm die Traumnote 1,0 ein.

Die MTU würdigt mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis jährlich akademische Nachwuchskräfte, die im Bereich Luftfahrtantriebe des KIT forschen. Zwischen der Hochschule und der MTU besteht eine langjährige, sehr erfolgreiche Kooperation in der Technologie-Entwicklung, deren Ergebnisse in bedeutende MTU-Zukunftsprojekte einfließen. Der Preis erinnert an Prof. Dr. Wolfgang Heilmann, der bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1989 Geschäftsführer für den Bereich Entwicklung der beiden damaligen MTU-Gesellschaften war. Heilmann hat in Karlsruhe gelehrt und wurde 1986 von der Universität zum Honorar-Professor ernannt; 1990 lobte die MTU den nach ihm benannten Preis aus.

Der diesjährige Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress fand vom 4. bis 6. September in Friedrichshafen statt und stand unter dem Motto: „Luft- und Raumfahrt – Digitalisierung und Vernetzung". Veranstaltet wird der hochkarätige Branchentreff von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR); die MTU ist ein Sponsor.

Über die MTU Aero Engines
Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2017 haben rund 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund fünf Milliarden Euro erwirtschaftet.

Ihr Ansprechpartner:
Martina Vollmuth
Pressesprecherin Technologie
Tel.: +49 (0)89 14 89-53 33
Mobil: +49 (0) 176-1001 7133
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