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Impressionen aus der Luft: Die neue Minna-Todenhagen-Brücke – Aufatmen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer

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Am 21. Dezember 2017 wurde die Minna-Todenhagen-Brücke nach vier Jahren Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Zukünftig werden täglich rund 37.000 Autos und LKWs die Spree zwischen der Köpenicker Landstraße im Ortsteil Baumschulenweg und der Rummelsburger Straße in Oberschöneweide überqueren. Damit werden die Wohnstraße von Ober- und Niederschöneweide vom Verkehr entlasten, was mehr Lebensqualität für die Anwohner bedeutet.

Brückenquerungen über die Spree sind im Ostteil Berlins eher selten. Wie bei der Stubenrauchbrücke und der Treskowbrücke handelt es sich mitunter um historische Bauten, die dem wachsenden Verkehr kaum mehr standhalten und darüber hinaus sanierungsbedürftig sind. Der Bau einer Entlastungsstrecke, die zudem zukünftig den Anschluss an die A113 sicherstellen soll, war längst überfällig. Rund 73 Millionen Euro investiert Bund, Land und Stadtbezirk in den Bau der 420 Meter langen Brücke. Ganz fertig ist sie übrigens trotz der feierlichen Eröffnung noch nicht: So fehlen unter anderem die sechs Meter hohen, beleuchteten Stelen, die Beginn und Ende der neuen Brücke betonen sollen.

Durch die Aufnahme einer neuen Busverbindung soll zudem eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet werden. Die Buslinie sollte eigentlich Berlins älteste Fährverbindung ersetzen. Doch die Anwohner intervenierten gegen die Stilllegung der F11, die seit 121 Jahre über die Spree pendelt. Mit Erfolg. Der Fährbetrieb wird 2018 aufrechterhalten. In dieser Zeit wird die Zahl der Fahrgäste erfasst - als Grundlage für eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der F11.

Benannt wurde die neue Brücke nach der früheren SPD-Politikerin Minna Todenhagen (1880 – 1950), die sich vor allem für die Kinder- und Jugendfürsorge, die Wohlfahrtspflege und die Sozialpolitik engagierte und Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) war.

Die Aufnahme zeigt den Brückenbau im August 2016 und wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

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Wolf Glaeser
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